Der original Rudolph-Äppler

Zu unseren hessischen Spezialitäten darf eins nicht fehlen: der traditionelle Äppelwoi. Das Gasthaus Rudolph stellt seinen Taunusapfelwein in der hauseigenen Kelterei her. Ob pur, sauer oder süß „gespritzt“ – für viele Hessen gehört das sogenannte Stöffsche zum Leben einfach dazu. Auch Touristen sollten es mal probieren – schließlich genossen einst schon die Griechen und Römer das Traditionsgetränk.

Äppelwoi ist ein Naturprodukt und schmeckt säuerlich herb. Als „Gespritzer“ hat er gerade im Sommer eine recht erfrischende Wirkung. Wie naturtrüb der Äppelwoi ist, hängt davon ab, wie viele saure Früchte dazugegeben werden. Diese machen den Apfelwein haltbar und sorgen dafür, dass er klarer wird. Apfelwein ist mit ca. 5 Prozent Alkoholgehalt nicht so stark wie Wein aus Weintrauben. Zudem ist er kalorienärmer und fördert die Verdauung.

Das Gasthaus Rudolph serviert Apfelwein nach altem Brauch im Gerippten. Das ist ein Glas mit geripptem Muster. Was steckt dahinter? Früher aßen die Hessen nach der Legende oftmals ohne Besteck. Der typisch hessische Handkäs mit Musik wird heutzutage zum Beispiel auch nur mit dem Messer gegessen. Da kann einem ein normales Glas schnell durch die fettigen Finger rutschen. Mit einem Gerippten passiert das nicht so schnell, auch wenn der Gast schon mehrere „Schoppen“ – also mit Apfelwein gefüllte Gerippte – getrunken hat.

Bei größerer Runde oder größerem Durst lohnt es sich, gleich einen Bembel Apfelwein zu bestellen. Den grauen Krug mit blauer Musterung gibt es in verschiedenen Größen, der sich nach dem Inhalt der Gläser richtet – so füllt ein 8er Bembel zum Beispiel acht Gerippte. Der Steinkrug hält den Äppelwoi kühl – an Sonnentagen eine Wohltat.

Natürlich gibt es unseren Äppler auch zum Mitnehmen.

Das Team vom Gasthaus Rudolph freut sich, Sie bald bei uns willkommen heißen zu dürfen!

 

Unseren Apfelwein können Sie zudem auch in Hamburg im Belami genießen (Presse).

 

Die Frankfurter Apfelweinkönigin 2011-2015 aus dem Gasthaus Rudolph: